Helfer aus dem Kreis Olpe nach Love Parade - Unglück im Einsatz
Bei den tragischen Ereignissen auf der „Loveparade“ in Duisburg sind nach letzten Angaben 19 Menschen getötet und zahlreiche verletzt worden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden auch Rotkreuzler aus dem Kreis Olpe zur Unterstützung angefordert.
Die Personenauskunftsstelle informiert u.a. die Angehörigen darüber, ob eine Person von einem Schadensereignis betroffen und wo sie verblieben ist.
Auch 12 Rotkreuzler aus dem DRK Kreisverband Olpe wurden zur Unterstützung der "PASS NRW" nach Münster angefordert.
Nach dem schrecklichen Unglück auf dem Zugang zum Loveparade-Gelände wurde eine Hotline-Telefonnummer für Familie, Freunde und Angehörige eingerichtet. Hier waren neben Mitarbeitern der Stadt Duisburg auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen aus ganz Nordrhein-Westfalen im Einsatz, um die zigtausenden Anrufe nach dem Verbleib von Verwandten oder Freunden zu beantworten.
Auch 12 Rotkreuzler aus dem DRK Kreisverband Olpe wurden zur Mitarbeit in der "Personenauskunfsstelle des Landes NRW" (PASS NRW) in Münster in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli 2010 angefordert.
Zur Unterstützung bei solchen Unglücken hat das Land NRW eine Infrastruktur für zwei zentrale Personenauskunftsstellen in Köln und Münster eingerichtet, zu der die Anrufe weitergeleitet werden, wenn die Hotline vor Ort überlastet ist.
Die PASS NRW kann auf die gleichen Daten zugreifen wie die Ansprechpartner vor Ort. Damit unterstützt das Land die Kreise und kreisfreien Städte bei ihrer Aufgabe, bei einem Massenanfall von Verletzten oder anderen Großschadenslagen Personenauskünfte zu erteilen.
Die Personenauskunftsstelle hat die Aufgabe, die Personalien und Daten über den Verbleib und den Zustand Betroffener zu erheben. Sie informiert die Angehörigen darüber, ob eine Person von einem Schadensereignis betroffen und wo sie verblieben ist.
Das Land NRW hat seit dem Jahr 2005 ein Informationssystem für derartige Auskunftsstellen auf einem Server des Landes bereitgestellt.
Die Polizei setzt das gleiche System für ihre eigenen gesetzlichen Aufgaben ein und vervollständigt die Datensätze des Rettungsdienstes / Katastrophenschutzes durch eigene Erkenntnisse.
Text und Bilder: Mike Springob DRK Attendorn
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