30-stündige Fortbildung Rettungsdienst absolviert
An zwei Wochenenden frischten elf Lennestädter Helfer*innen wieder ihr Können und Wissen in der DRK Berufsfachschule für den Rettungsdienst in Olpe-Rhode auf.
Die jährliche 30 Stunden Fortbildung ist erforderlich, damit das ehrenamtliche Personal auf den Rettungsfahrzeugen eingesetzt werden darf.
Am ersten Tag des Themenblocks ging es um die theoretische Vertiefung bei einem ManV (Massenanfall von Verletzten), die Einsatztaktik, den Aufbau einer Patientenablage, sowie entsprechendem Szenariotraining.
Tag zwei beinhaltete das Megacodetraining mit entsprechenden Fallbeispielen, dem A B C D E-Schema, den 4 H's und HITS, der Reanimation, dem Umgang mit dem Defibrillator, dem Herz-Kreislauf-System sowie dem Atemwegsmanagement.
Im zweiten Block erfolgte die Schulung zu Hygiene-und Desinfektion, der Übertragungswege und entsprechenden Schutzmaßnahmen. Mit Hilfe von UV-Licht wurde die gründliche Händedesinfektion veranschaulicht und mit Fingermalfarben konnte sichtbar dargestellt werden, wie schnell und in welchem Umfang Keime und Bakterien schon bei einfachen Tätigkeiten verteilt werden. Abschließend traten dann die Teams bei einem Jeopardy-Wissens-Quiz gegeneinander an.
Die PSNV/ Notfallseelsorge war ein sensibles Thema, bei dem es sich um Zuhören, Empathie, Emotionen und Worte finden drehte, des Weiteren die professionelle Begleitung und Betreuung von Menschen in unerwarteten Notfällen. Für Angehörige, Verletzte, Hinterbliebene, Zeugen und Vermissende, die am Einsatzort, in der Wohnung, bei einem Unglück und in Extremsituationen, deren Leben sich von einem Moment auf den anderen ändert. In solchen Einsätzen ist dann auch mitmenschliche Aushalten geboten.
Danke an die Dozenten für diese intensive, interessante und lehrreiche Fortbildung.
Text: Karin Erlebach / Bilder: DRK Lennestadt

