Foto des Buchs "Un Souvenir de Solferino" von Henry Dunant Jörg F. Müller / DRK
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Chronik des DRK Lennestadt

DRK Lennestadt

Deutsches Rotes Kreuz
Ortsverein Lennestadt e.V.

Adresse:
Meggener Str. 63b
57368 Lennestadt

Telefon:
02721 / 989246
Fax:
02721 / 989248

Ansprechpartner:
Winfried Erlebach
Rotkreuzleiter
E-Mail:
rotkreuzleitung[at]drk-lennestadt[dot]de

Die Gründung und Entwicklung der Sanitätskolonne Meggen

Alten Berichten zufolge ereigneten sich um 1900 in der hiesigen Gegend viele Unfälle. Gründe hierfür sind der aufstrebende Bergbau und die neu gegründeten Fabriken gewesen.

Zu dieser Zeit gab es noch keinen organisierten Rettungsdienst wie heutzutage, und so verstarben viele Verletzte bei diesen Unfällen aufgrund unzureichender Erster Hilfe und fehlender Transportmöglichkeiten zum Arzt oder Krankenhaus. Um diese Umstände zu Verbessern gründete sich bereits 1902 die Krieger-Sanitäts-Kolonne Altenhundem-Meggen-Kirchhundem.

Von dieser trennten sich 1908 die Meggener und wurden unter dem Vorsitz von Dr. med. Otto Schmelzer zur Krieger-Sanitäts-Kolonne Meggen. Der erste Kolonnenführer wurde Josef Hoberg, er hielt dieses Amt bis zu seinem Tode inne.

Bereits im Jahresbericht 1908 ist nachzulesen, dass Übungsstunden gut besucht seien und dass man sich mit 18 Mann an der Provinzialübung des Roten Kreuzes Westfalen in Siegen beteiligt habe. Diese sei sehr lehrreich gewesen. Im Jahr 1909 wurden Uniformen und Ausrüstungsgegenstände angeschafft. Im Jahresbericht 1909 sind sowohl die Anzahl an angelegten Verbänden, durchgeführten Krankentransporten und aktiven Mitglieder aufgezeigt, es wurde aber auch auf die Problematik des Krankentransportes hingewiesen.

Nach zwei Jahren harter Recherchen wurde zum 100-jährigen Jubiläum des DRK Lennestadt die Chronik des Ortsvereins fertiggestellt. 
Jürgen Branscheidt, Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz seit 1962, hatte sich der Aufgabe angenommen. Dass er dieser auch gewachsen war, dürfte man wohl nicht bezweifeln, wenn man sich das fertige Produkt einmal vor Augen hält.

In diesem Heft lesen sie auf 115 Seiten von der Gründung, über die Entwicklung und den heutigen Stand des Ortsvereins in Lennestadt. Zu einem Kostenbeitrag von fünf Euro können sie dieses Stück Zeitgeschichte über das Kontaktformular bei uns bestellen.

Auszüge aus der Chronik zum 100jährigen Bestehen des DRK Lennestadt

  • 1922

    Anschaffung eines großen Krankentransportwagens mit Pferdebespannung.

  • 1923

    Im Jahresbericht sind aufgeführt: 24 aktive und 150 fördernde Mitglieder, 23 Übungsabende, 88 Krankentransporte und ca. 600 Erste Hilfe-Leistungen.

  • 1944

    Bisher größter Einsatz beim Grubenunglück am 9.2.1944 in Meggen.

  • 1952

    22.10.1952 erster Blutspendetermin in Meggen. Bis 1955 führten im ganzen Kreisgebiet nur Olpe und Meggen Blutspendetermine durch.

  • 1970

    Im Zuge der Bildung der Stadt Lennestadt folgte auch eine Neuordnung der DRK Verbände der betroffenen Orte. Der Ortsverein Altenhundem löste sich auf, die Mitglieder traten in den Ortsverein Meggen ein. Der Ortsverein Meggen wurde umbenannt in DRK Ortsverein Lennestadt e.V.

  • 1982

    Der erste Entwurf eines Neubaus als DRK – Unterkunft lag vor. Bei Eigenleistung sollten die Kosten 120 000 DM betragen. Der Platz sollte bei der Feuerwehr Meggen von der Stadt bereitgestellt werden.

  • 1984

    Im Februar konnten die ersten Garagen des Vereinshauses bezogen werden, bis zu diesem Zeitpunkt waren die Fahrzeuge der Bereitschaft in verschiedenen Garagen in Lennestadt untergestellt.

  • 1992

    Der Mobile Soziale Hilfsdienst wurde ins Leben gerufen. Durch einen Zivildienstleistenden wurden 20 Haushalte mit warmen Essen versorgt.

  • 2004

    Das Pilotprojekt „Helfer vor Ort„ beginnt in Kooperation mit dem Kreis Olpe. Per Funkmeldeempfänger werden Helfer über die Kreisleitstelle gleichzeitig mit dem alarmierten Notarzt angefordert. So werden wertvolle Minuten bis zum eintreffen des Rettungsdienstes überbrückt.

  • 2008

    Nach 3-monatige Baumaßnahmen konnte Ende April der Garagenanbau mit den Einsatzfahrzeugen bezogen werden. Der Ortsverein stellt neben seinen zwei KTW’s, einem Transporter, einem Kommandowagen, einem Geräteanhänger auch einen Gerätewagen ManV und einen RTW für den Katastrophenschutz des Kreises Olpe in den neuen Hallen unter.Ein neuer Einsatzleitwagen ( ELW ) wird angeschafft.