buehnenbild_blutspende_andre_zelck_drk.jpg
ErstspendeErstspende

Sie befinden sich hier:

  1. Spenden & Engagement
  2. Spenden
  3. Blutspende
  4. Erstspende

Die Erstspende

Informationen für Erstspender

Jedes Jahr benötigt der DRK-Blutspendedienst mehr als 30.000 Erstspender, um die Spender zu ersetzen, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr spenden dürfen. Blut ist lebenswichtig und durch nichts zu ersetzen. Blut erfüllt vielfältige Funktionen und kann nicht künstlich hergestellt werden. Daher sind wir auch auf Sie als Erstspender angewiesen!

Jeder kann in eine Situation geraten, in der eine Blutkonserve lebensrettend ist. Hier drei Beispiele, die schnelle Hilfe erforderlich machen:

Lebensbedrohliche Verletzungen nach einem Verkehrsunfall auf dem Heimweg von der Disco oder auf dem Weg in den Urlaub.

Eine durch Krankheit bedingte Operation, die nicht aufgeschoben werden kann.

Ein Sturz des Arbeitskollegen vom Baugerüst auf der Baustelle.

Machen Sie daher biite mit und handeln Sie – Ihrer Verantwortung bewusst!

Blutspende Ausweis Viele Dinge sprechen für das Blutspenden und Sie haben auch was davon.

Sie erhalten nach Ihrer ersten Spende einen Spenderausweis, bei dem Ihre Blutgruppe und Ihr Rhesusfaktor eingetragen sind. Außerdem wird Ihr Blut auf Erkrankungen getestet. Diese Tests geben auch Rückschlüsse auf Lebererkrankungen oder Leberfunktionsstörungen. Sollten diese Werte von der Norm abweichen, so werden Sie vom Blutspendedienst unterrichtet.

Eine Untersuchung auf Antikörper gegen den HIV Erreger wird ebenfalls bei jeder Spende durchgeführt.

Was muss ich als Erstspender beachten?

Als Erstspender müssen Sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Bis zu Ihrem 68. Geburtstag besteht dann weiterhin für Sie die Möglichkeit, als Erstspender Menschenleben zu retten. Dauerspender können mindestens bis zur Vollendung des 72. Lebensjahres Blut spenden.

Als Blutspender sollten Sie gesund sein. Bei vorrübergehenden Erkrankungen nehmen Sie bitte einen späteren Spendetermin wahr.

Reisen in das außereuropäische Ausland können zu einem befristeten Ausschluss der Blutspendetauglichkeit führen. Für nähere Informationen hierzu rufen Sie bitte das Service-Telefon des Blutspendedienstes an.

Sollten vor kurzem Impfungen, besondere zahnärztliche Behandlungen, Operationen oder sonstige Eingiffe vorgenommen worden sein, so kann Ihre Spendertauglichkeit ebenfalls vorrübergehend nicht gegeben sein. Gleiches gilt für kurz zurückliegende Tätowierungen oder Piercings.

Innerhalb eines Jahres dürfen Männer 6 mal und Frauen 4 mal Blut spenden. Der Abstand zwischen zwei Vollblutspenden sollte 12 Wochen betragen. Er darf 8 Wochen (56 Tage) jedoch nicht unterschreiten.

Personen mit einem Körpergewicht von unter 50 Kg dürfen leider kein Blut spenden.

Alle diese Beschränkungen dienen jedoch dem Schutze Ihrer Gesundheit, sowie der Sicherheit der gewonnenen Blutspende. Der Schutz des Spendenempfängers, aber auch Ihr eigener steht für uns an erster Stelle.

Rufen sie bitte bei weiteren Fragen rund um Ihre Blutspende das Spender-Servicecenter des DRK Blutspendedienstes an.

Viele Dinge sind einfacher, wenn man sich vorher auf das Unbekannte vorbereiten kann. Wir haben daher den Ablauf einer Blutspende für Sie in einzelnen Schritten zusammengefasst.