Betreuung bei Bombenfund
MELDUNG VOM 03.12.2014
Zur Entschärfung einer 1,8 t schweren Luftmine aus dem zweiten Weltkrieg im Dortmunder Stadtteil Hörde leisteten ehrenamtliche Helfer aus dem Kreis Olpe Unterstützung.
Die Meisten davon sollten bei Freunden und Bekannten im Umkreis unterkommen, ein Teil jedoch würde in der eigens dafür eingerichteten Notunterkunft in den Westfalenhallen unterkommen müssen. Da mit bis zu 2000 betroffenen Personen gerechnet wurde, hat die Stadt Dortmund über die Bezirksregierung Arnsberg die Betreuungsplatzbereitschaft 500 aus dem Kreis Olpe angefordert.
Daher machten sich am Sonntag Morgen gegen 6:00 Uhr insgesamt 60 Helfer der Einsatzeinheiten des DRK Kreisverbandes Olpe e.V., sowie der Gerätewagen Logistik des Kreises Olpe auf den Weg nach Dortmund, um die Kollegen dort zu unterstützen. Die Aufgabe war leicht zu meistern, Betreuung der eintreffenden Personen und Ausgabe von bereitgestelltem Essen und Getränken, zumal der Einsatzleiter vor Ort mit deutlich weniger betroffenen Personen rechnete.
Doch wie so oft, kommt es anders als man denkt. Die Zahl der Betroffenen blieb zwar mit 711 tatsächlich hinter den Hochrechnungen zurück, jedoch mussten kurzfristig auch noch 60 bettlägerige pflegebedürftige Personen aufgenommen werden.
Die Bereitschaft aus Olpe bekam daher den Auftrag einen eigenen Liegebereich für 60 Personen einzurichten. Aufgrund der multifunktionalen Ausstattung der Einheiten und der vom Kreis Olpe zur Verfügung gestellten Feldbetten, konnte die Aufgabe gut gemeistert werden. Zusätzlich wurden noch vier Notärzte für den Behandlungsbereich abgestellt, so dass auch die Personen, die einer besonderen Behandlung bedurften, bis zum Einsatzende um 16:30 Uhr zufriedenstellend versorgt werden konnten.
Text: StR OE-3 / KE OE-5, Foto: StR OE-3 / Stadt Dortmund

